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20.
Oktober 2008
Zwei starke Viertel genügen den Baskets Hofheim. Von der ersten Saisonniederlage gegen Mainz erholt präsentierten sich die Rhein-Main Baskets. In der II. Bundesliga Süd genügten den Damen beim TSV Speyer-Schifferstadt zwei starke Viertel, um am Ende mit 95:76 (42:44) zu gewinnen. Nur wenige Worte wurden im Training der vergangene Woche noch über das Spiel gegen Mainz verloren. Das Trainer-Gespann Natalie Deetjen und Steffen Brockmann hat zwar eine kurze Fehleranalyse betrieben, ansonsten aber liegt das Hauptaugenmerk nach wie vor darauf, die Spielerinnen des TV Hofheim und des TV Langen im Spiel zu einer Einheit zu formen. Vom Teamgeist her klappt es schon gut, doch im Spiel macht es sich ab und an doch noch bemerkbar, dass es noch ein wenig braucht, bis die Mannschaft wirklich eingespielt ist. In Speyer war das im zweiten Viertel der Fall. Nach souverän gewonnenem ersten Durchgang (24:14) wurden die Rhein-Main Baskets plötzlich mit einer Zonenverteidigung konfrontiert. Das Resultat auf die unerwartete taktische Änderung des Gegners: Etliche Fehler und der Verlust des zweiten Viertels mit 20:28. «Wir haben den Spielerinnen in der Halbzeit dann gesagt, dass sie in so einem Fall nicht gleich den Kopf verlieren dürfen», berichtet Deetjen. Das nahm sich das Team zu Herzen und legte mit neuer Konzentration und viel Geduld im dritten Viertel den Grundstein für den Sieg (33:10). In dieser Phase zeigte sich auch eine der Stärken der neuformierten Spielgemeinschaft: Die Treffer verteilen sich auf viele Spielerinnen, oder anders: «Aus unserer Starting-Five kann jede Spielerin scoren», sagt Deetjen. Diesmal war es Svenja Greunke, die prächtig kämpfte und mit 24 Punkten erfolgreichste Werferin war. Noch vor dem Heimspiel gegen die TG Sandhausen am nächsten Sonntag erwarten die Rhein-Main Baskets während der Woche einen weiteren Liga-Konkurrenten. Am Donnerstag (23. Oktober) kommt der TSV Viernheim zum Spiel der zweiten DBB-Pokalrunde nach Langen (18.30 Uhr, Georg-Sehring-Halle). Auch wenn die Viernheimerinnen in Debra Lynn Remerde (USA) und Audrey Latendresse (Kanada) zwei neue Nordamerikanerinnen im Team haben, «sollte die Aufgabe zu machen sein», erwartet Deetjen. Rhein-Main Baskets: Janina Bezler 13 Punkte, Silke Faber (2), Jacqueline Fatsawo (18), Elisabeth Gaertner, Svenja Greunke (24, davon 1 Dreier), Francis Pieczynski (16), Anna-Lisa Rexroth (5, 1), Nadine Ripper (10, 2), Freya Schmidt (2), Stephanie Wagner (5, 1). kes Höchster
Kreisblatt vom
20.10.2008 |
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