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03.
November 2008
Baskets
halten eine Halbzeit lang prima mit
Rhein-Main
Baskets - BC Pharmaserv Marburg 76:108
Hofheim.
Als der Pokalkampf zu Ende war, lagen die Spielerinnen der Rhein-Main
Baskets völlig ausgepumpt und erschöpft auf dem Hallenboden
der Brühlwiesenhalle, nicht einmal fähig, den sonst gleich nach
Spielende üblichen Gang in die Kabine anzutreten. Eine Halbzeit lang
hatten sie bravourös gekämpft, dem BC Marburg prächtig
Paroli geboten und waren bis auf vier Punkte am Gegner drangeblieben (45:49),
ehe der Erstligist doch noch mit einem letztlich souveränen 108:76
(13:22, 32:27, 23:31, 8:28)-Erfolg ins Viertelfinale des DBB-Pokals einzog.
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Die
Rhein-Main Baskets hatten zunächst leichte Probleme, sich
auf das hohe Tempo und körperbetonte Spiel des Erstligisten
einzustellen und lagen im ersten Viertel zeitweise mit elf Punkten
zurück. Doch als die Umstellung erst einmal gelungen war,
holten die Gastgeberinnen, angeführt von der im zweiten Viertel
sehr treffsicheren Svenja Greunke,
Punkt um Punkt auf und kamen bis auf zwei Zähler (43:45)
in der Schlussminute des Durchgangs heran. In dieser Phase deuteten
die Rhein-Main Baskets an, dass sie das Potenzial besitzen, das
notwendig ist, um mittelfristig mit den Erstliga-Teams mithalten
zu können.
Noch
aber reicht dieses Potenzial nur für eine Halbzeit. Die Trainer
Natalie Deetjen
und Steffen Brockmann
wussten nur zu gut, warum sie in der Pause ihre Spielerinnen warnten,
«die packen drauf» (Deetjen). Mit Beginn des zweiten
Viertels verschärfte Marburg das Tempo noch einmal, konnte
es auch verkraften, dass Anna-Christine Görg und Margret
Skuballa schon früh mit fünf Fouls auf der Bank bleiben
mussten.
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Svenja
Greunke
(rechts) war Top-Scorerin der Rhein-Main Baskets und sorgte vor
allem im zweiten Viertel dafür, dass ihr Team an Marburg dran
blieb.
Foto: Schellhaas |
In
der 25. Minute führten die Gäste mit 16 Punkten Vorsprung.
Die Rhein-Main Baskets kamen zwar noch einmal bis auf neun Punkte
heran, mehr aber war nicht drin, Marburg hatte keine Mühe,
den Vorsprung auszubauen, erst recht im letzten Viertel, als bei
den Rhein-Main Baskets Kraft und Kondition sichtlich schwanden.
Dennoch waren Natalie Deetjen und Steffen Brockmann zufrieden. «Die
Mannschaft hat gesehen, was möglich ist, wenn man sich von
der Härte nicht beeindrucken lässt, sondern mitgeht»,
sagte Deetjen.
Rhein-Main
Baskets: Stephanie Wagner (6), Anna-Lisa Rexroth (11, davon 1 Dreier),
Janina Bezler (4), , Nadine Ripper (11), Jacqueline Fatsawo (14),
Svenja Greunke (22, davon 4 Dreier), Elisabeth Gaertner, Silke Faber,
Francis Piecynski (8). kes |
Höchster
Kreisblatt vom
03.11.2008
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