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  23. November 2008

73:65-Sieg der Rhein-Main Baskets in Würzburg eine Sache des Willens

TG Ladybaskets Würzburg - Rhein-Main Baskets 65:73

Die Rhein-Main Baskets können fürs Spitzenspiel in der II. Bundesliga der Damen rüsten: Mit dem bravourös erkämpften 73:65 (21:8, 17:22, 13:22, 22:13)-Sieg bei der TG Würzburg hat sich die Mannschaft eine Woche vor dem Spiel gegen Tabellenführer KuSG Leimen (18:0 Punkte) am Gegner vorbei mit 14:4 Punkten auf Rang drei geschoben.

Ziel der Gäste war es gewesen, Würzburg von Beginn an unter Druck zu setzen, die Räume eng zu machen, keine einfachen Pässe und auch keine einfachen Würfe zuzulassen.
Das gelang zunächst prächtig, als die Rhein-Main Baskets aus einem 5:6-Rückstand in der zweiten Minute bis zur 8. Minute einen 19:6-Vorsprung machten. «Da haben wir wirklich gut verteidigt», lobte Trainerin Natalie Deetjen. Noch in der 14. Minute hieß es 30:17 für die Gäste, die aber danach bei einer Reihe von Freiwürfen eine schlechte Trefferquote hatten, so dass sich der Vorsprung der Rhein-Main Baskets bis zur Halbzeit auf 38:30 verkürzte.
Obwohl die Trainer Natalie Deetjen und Steffen Brockmann in der Pause davor warnten, Würzburg nicht noch besser ins Spiel kommen zu lassen, ging die Aufholjagd der Gastgeber im dritten Viertel weiter. In der 25. Minute hatte die TG Würzburg zum 44:44 ausgeglichen, in der 28. Minute war sie auf 49:47 in Führung gegangen, unter anderem, weil sie es verstanden, sich immer wieder Offense-Rebounds zu sichern – unterm Strich 22. «Wir haben uns zwischenzeitlich verunsichern lassen», gab Deetjen zu. Daran hatte auch die Stimmung in der S. Oliver Arena ihren Anteil, wo nach den Damen die Würzburer Regionalliga-Herren antraten. Doch die Rhein-Main Baskets schafften es, sich wieder auf das eigene Spiel zu konzentrieren.
Zwar musste die zuvor treffsichere Anna-Lisa Rexroth wegen einer Verletzung von Nadine Ripper in dieser Phase den Spielaufbau alleine übernehmen, dafür sprang Jaqueline Fatsawo in die Bresche und sorgte mit zwölf Punkten in Serie in der Schlussphase für den entscheidenden Vorsprung der Gäste.
«Wir waren mental stärker und wir wollten unbedingt gewinnen», erklärte Deetjen, was am Ende den Ausschlag zugunsten der Rhein-Main Baskets gab.

Rhein-Main Baskets: Janina Bezler (7 Punkte), Silke Faber (3), Jacqueline Fatsawo (17), Elisabeth Gaertner, Svenja Greunke (12, 1 Dreier), Francis Piecynski (13), Anna-Lisa Rexroth (13, 2), Nadine Ripper (4), Stephanie Wagner (4).

Höchster Kreisblatt vom 23.11.2008

 

 

 
     
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