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  22. Dezember 2008

Einwandfreie Leistung der Baskets

Rhein-Main Baskets - TS Herzogenaurach 94:50 (44:23)

Main-Taunus. Für drei junge Fans der Rhein-Main Baskets gab’s eine vorweihnachtliche Bescherung in Form von T-Shirts, die in der Halbzeitpause des Zweitliga-Spiels verlost wurden. Die Basketballerinnen beschenkten sich selbst: mit einem hochverdienten 94:50 (44:23)-Sieg gegen TS Herzogenaurach.

Zufriedene Gesichter nicht nur bei Spielerinnen, Fans und Verantwortlichen, sondern auch bei den Trainern Natalie Deetjen und Steffen Brockmann. Ihr Team hatte die Pflichtaufgabe souverän erledigt, weil es Konzentration und Tempo stets halten konnte – ganz im Gegensatz zu den Gästen.

Nach einem ersten Viertel auf ausgeglichenem Niveau (14:12) gelang es den Rhein-Main Baskets Mitte des zweiten Durchgangs, sich mehr und mehr abzusetzen. Von 22:19 in der 15. Minuten zogen sie binnen zwei Minuten auf 30:19 davon und bauten den Vorsprung danach weiter aus. Dank des 30:11 im zweiten Viertel hatten die Gastgeberinnen zur Pause 21 Punkte Vorsprung. Daran änderten auch zwei Auszeiten des unzufriedenen Trainers Steffen Dauer nichts, der nach zwei Minuten im dritten Viertel, als der Rückstand auf 27 Punkte angewachsen war, die nächste Auszeit nutzte, um seine Spielerinnen lautstark aufzuwecken. «Ein bisschen zusammenreißen muss man sich schon.» Seine Worte fruchteten nur zeitweise. «Die haben sich dann aufgeben», erkannte auch Deetjen. Mit 22:12 und 28:15 gingen auch die weiteren Viertel an die Rhein-Main Baskets, die ohne Jacqueline Fatsawo (Weihnachtsurlaub) spielten, dank des eindeutigen Spielverlaufs aber den jungen Sabrina Deffert, Freya Schmidt und Yvonne Iffland die Chance geben konnten, Zweitliga-Erfahrungen zu sammeln. Obwohl das nächste Spiel erst am 18. Januar in der Brühlwiesenhalle gegen Grünberg ist, werden sich die Rhein-Main Baskets über Weihnachten nicht viel ausruhen. Nur Anfang Januar gibt’s ein paar Tage frei, denn auf dem Trainingsplan steht vor allem Konditionsarbeit – nicht nur, um die körperliche Verfassung der zuletzt vielen kranken Spielerinnen wieder auf Vordermann zu bringen, sondern auch, weil das im Kreis der Spitzenteams der Schlüssel zum Erfolg ist, glaubt Steffen Brockmann: «Wenn wir das Tempo 40 Minuten hochhalten können, können wir Mainz und Leimen in Schach halten.»

Rhein-Main Baskets: Janina Bezler (10 Punkte), Sabrina Deffert (1), Silke Faber (7, davon 1 Dreier), Elisabeth Gaertner (7,1), Svenja Greunke (17, 3), Yvonne Iffland (2), Francis Pieczynski (17), Anna-Lisa Rexroth (11, 1), Nadine Ripper (8, 1), Freya Schmidt, Stephanie Wagner (14).

Höchster Kreisblatt vom 22.12.2008

 

 

 
     
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