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28. Januar 2009

Trotz Niederlage - Hofheim ist wieder da!!!

MU18: TV Hofheim - SV Fun-Ball Dortelweil 68:77

Hofheim- Nach der desaströsen Leistung am vergangenen Spieltag in Offenbach war die Hofheimer Mannschaft gezwungen, ein Zeichen für sich und vor allem für die Trainer Robert Roßberg und Gero Stöckle zu setzen. Auf dem Papier keine leichte Aufgebe, schließlich traf man mit Dortelweil auf den momentanen Spitzenreiter in der Bezirksliga Frankfurt MU18.

Davon war zu Beginn des Spiels jedoch nichts zu merken. Mit couragiertem Basketball begann die Starting Five der Hofheimer und hielt damit Dortelweil in Schach. Der Ball lief in der Offensive sehr gut und man kam zu vielen einfachen Punkten. Die jedoch noch zu harmlose Defensive erlaubte auch Dortelweil „easy Layups“, die es zu unterbinden galt. Die Intensität konnte hoch gehalten werden, was vor allem den nur mit 6 Mann angereisten Dortelweilern zu schaffen machte. So waren sie es auch, die beim Stande von 21:12 die erste Auszeit nahmen. Nun wurden die angesprochenen einfachen Korbleger von den Hofheimern besser unter Kontrolle gebracht. Die „Helpside“ stand gut, jedoch ermöglichte dies dem Gegner einige offene Würfe von außen. So fiel auch kurz vor Ende des ersten Viertels noch ein überraschender Dreier zum 23:16.

Der Beginn des zweiten Viertels rief Erinnerungen an das letzte Spiel in Offenbach hervor. Eine sehr schwache Defensivleistung ermöglichte es vor allem dem Dortelweiler Spielmacher, sehr leichte Punkte zu machen. So konnten die Gäste Mitte des 2. Viertels zum 27:27 ausgleichen. Nun schlich sich auch in der Offensive der Hausherren der „Schlendrian“ ein und einfache Würfe oder Korbleger konnten nicht verwertet werden. Es kam zur erstmaligen Dortelweiler Führung durch einen spektakulären Dreier zum 27:30.
Leider setzte nun kurzeitig der berüchtigte „Bruch“ im Hofheimer Spiel ein. Die zunehmend verunsichert wirkende Mannschaft machte jetzt zu viele Fehler und konnte durch Einzelaktionen kaum zum Korberfolg kommen. So gelang es geschlagene drei Minuten keinen Korb zu erzielen und man musste zur Auszeit ein 27:34 hinnehmen. Doch Hofheim kam wie ausgewechselt zurück. Man lief wieder engagiert die Systeme durch und konnte auch defensiv überzeugen. So wurde der Rückstand zum Ende der ersten Halbzeit auf 37:43 verkürzt.

In die zweite Halbzeit startete man mit der Anfangformation. Sehr starke Verteidigung zwang Dortelweil zu vielen Ballverlusten und ermöglichte Hofheim Fastbreaks, die nun konzentriert abgeschlossen wurden. Da dessen Führung immer weiter schmolz, sah sich der Gegner beim Stande von 44:45 gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Nun kristallisierte sich ein weiteres großes Problem der Hofheimer heraus. Zwar wurde der Korb sehr gut attackiert, was Dortelweil zu vielen Fouls zwang, aber die anschließenden Freiwürfe konnten kaum verwertet werden. Auch aufgrund der soliden Trefferquote der Dortelweiler mussten die Hofheimer Coaches zusehen, wie ihr Team an Boden verlor und das dritte Viertel mit 56:63 beendete.

Im abschließenden vierten Viertel gelang es Hofheim schöne Aktionen herauszuspielen. Jedoch vergas man das, worauf es beim Basketball ankommt. Die Körbe zu machen. Ähnliches auf der anderen Seite. Auch den Gästen gelang es kaum, noch etwas Zählbares auf ihrem Konto zu verbuchen. So nahmen die Hofheimer beim Stande von 58:65 ihre vorletzte Auszeit, bei noch 7 Minuten Spielzeit. Nochmals ging ein Ruck durch die Mannschaft und man konnte sich motivieren. Der Rückstand der Huskies konnte auf 5 Punkte minimiert werden. Dortelweil war gezwungen, die Auszeit zu nehmen. Ein spielentscheidendes Manko der Hofheimer war, das schon früh überschrittene Foullimit. Immer wieder gelang es vorne Punkte zu erzielen, die in der Verteidigung jedoch durch zum Teil „dumme Fouls“ und den anschließenden Freiwürfen zunichte gemacht wurden.
Auch aufgrund dessen gelang es den Hofheimern nicht mehr, zu verkürzen und es kam zum verdienten Endstand von 68:77.

Alles in allem lässt sich sagen, dass die zum Ende hin souveräne Spielweise der Dortelweiler und eine überdurchschnittliche Wurfquote anzuerkennen sind. Hofheim betrieb zwar viel Aufwand, wurde aber dafür nicht mit dem Sieg belohnt. Auf die nächsten Aufgaben kann aber mit erhobenem Haupt geblickt werden. Es scheint, als hätte die Aussprache zwischen Spielern und Trainern unter der Woche einiges bewirkt. „Einsatz und Intensität haben heute auf jeden Fall gestimmt. Wenn wir so in die nächsten Spiele gehen, bin ich mir sicher, wir können mit Kronberg und Limburg mithalten“, so Trainer Robert Roßberg nach dem Spiel.
Jedoch gibt es natürlich noch Baustellen, an denen in den nächsten Wochen gearbeitet wird, um das Ziel, den vierten Platz zu verteidigen, ermöglichen zu können.

Für Hofheim spielten:
Max Magister (7 Punkte); Michael Ehrhardt, Stefan Huynh, Lukas Lauer und Pavel Lynbaum(je 0); Tobias Schmitt(4); Robin Jaskosch(19); Pascal Roth(13,1Dreier); Lorenz Wignold-Mayal(13,1Dreier); Yassin Mousa(12,1Dreier); Paul Fichter(0)

28.01.2009 von Maximilian Magister

 

 

 
     
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