|
|
|
09.
Februar 2009
Alissa
Pierce führt die Baskets zum Sieg in Sandhausen
TG
Sandhausen - Rhein-Main Baskets 81:93 (39:45)
Hofheim.
Die Rhein-Main Baskets sind in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Dass
Siege gegen Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld der II. Bundesliga
Süd nicht selbstverständlich sind, zeigte die Heimniederlage
der heimischen Basketballerinnen eine Woche zuvor. Bei der TG Sandhausen
ging die Spielgemeinschaft des TV Hofheim und TV Langen aber wieder mit
der nötigen Einstellung zu Werke und festigte mit dem 93:81 (45:39)
den zweiten Tabellenplatz.
 |
«Das
war ein Unterschied wie Tag und Nacht», zog Trainerin
Natalie Deetjen den Vergleich zur Vorwoche.
«Anscheinend hat die Niederlage gegen Speyer-Schifferstadt
heilsam auf unsere Spielerinnen gewirkt.» Schon in den Trainingseinheiten
sei großes Engagement festzustellen gewesen, das die Gäste
auch ins Spiel übertrugen. Nur bis zum 20:20 kurz vor dem
Ende des ersten Viertel konnte Sandhausen die Partie offen halten,
zu Beginn des zweiten Viertels waren die Baskets auf 30:20 davon
gezogen. «Wir haben so konzentriert gespielt, wie wir uns
das vorstellen», sprach Deetjen auch für ihren Trainerkollegen
Steffen Brockmann.
Diese Aussage wird durch die gute Trefferquote aus dem Feld (63
Prozent) bestätigt, hinzu kamen sechs erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe
(bei elf Versuchen).
Der
Favorit lag die restliche Spielzeit über weite Strecken recht
deutlich vorne. Nach 18 Minuten hieß es 45:33, nach 27 Minuten
stand’s 59:47, und nach 37 Minuten war das Punkte-Polster
beim 81:74 immer noch einigermaßen komfortabel. Beinahe
hätten sich jedoch die jungen Gäste-Spielerinnen durch
die abschließende Pressdeckung der Sandhausenerinnen irritieren
lassen. Nach ein paar Fehlabgaben war der Vorsprung auf 85:81
geschrumpft, jedoch behielten die Spielerinnen des Tabellenzweiten
an der Freiwurflinie die Nerven. Die ungewöhnliche hohe Anzahl
der Ballverluste (21, Sandhausen erlaubte sich nur 9) wurde insgesamt
durch die vielen gelungenen Aktionen wieder wettgemacht.
Vor
allen Dingen Alissa Pierce
präsentierte sich in blendender Verfassung. Dabei hatte die
US-Amerikanerin wegen einer Erkältung nur das Abschlusstraining
am Freitag mitgemacht und gleich in der Anfangsphase drei Fouls
kassiert. In ihren 16 Minuten Einsatzzeit spielte Pierce jedoch
nahezu fehlerfrei, traf acht von neun Würfen aus dem Feld.
«Sie hat ein richtig gutes Spiel gemacht», lobte Deetjen.
Für ein wenig Beruhigung sorgte in den Reihen der Baskets
auch ein Ergebnis der Konkurrenz: Speyer-Schifferstadt hat nämlich
am Samstag nun auch den ASC Mainz bezwungen, so dass der Abstand
zum Dritten wieder vier Punkte beträgt.
|
| Maß
genommen: Alissa Pierce
traf nach Belieben.
Foto: Lorenz |
|
Rhein-Main
Baskets: Jacqueline Fatsawo (21), Alissa Pierce (20), Anna-Lisa
Rexroth (15, 2 Dreier), Svenja Greunke (13, 2 Dreier, 8 Rebounds),
Francis Pieczynski (12), Nadine Ripper (6, 2 Dreier), Janina Bezler
(6), Stephanie Wagner, Silke Faber. |
Höchster
Kreisblatt vom 09.02.2009
|
|
|