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09. März 2009 «Unsere beste Verteidigungsleistung» KuSG Leimen - Rhein-Main Baskets 67:70 (23:40) Hofheim. Die KuSG Leimen ist Tabellenführer in der II. Basketball-Bundesliga der Damen und hat doch in einem Team ihren Meister gefunden. Genau zwei Niederlagen kassierten die Leimenerinnen bislang – beide gegen die Rhein-Main Baskets. Nach dem 70:69-Erfolg in der Vorrunde setzte sich die Spielgemeinschaft des TV Hofheim und des TV Langen mit 70:67 (40:23) nun auch in Leimen durch und hat vor den Play-offs mindestens Rang zwei und damit den Vorteil, zwei der drei Play-off-Spiele vor eigenem Publikum bestreiten zu können, bereits sicher. Die
Rhein-Main Baskets scheinen zum Angstgegner Leimens geworden zu sein.
Anders ist der übernervöse Beginn der Gastgeberinnen nicht zu
erklären. Die deutliche 24:9-Führung nach dem ersten Viertel
gründete zudem auf einer starken Defense der Baskets. «Das
war unsere beste Verteidigungsleistung in dieser Saison», waren
sich die Trainer Natalie Deetjen
und Steffen Brockmann einig.
Ein ums andere Mal habe sich Leimen nur mit Verzweiflungswürfen aus
dem 24-Sekunden-Zeitdruck befreien können, berichtete Brockmann. Vielleicht war auch das einer der Gründe, warum das Spiel der Gäste nach der Pause stockte. Allerdings war auch den Trainern zuvor schon klar: «So schlecht wie zu Beginn konnte Leimen nicht weiterspielen», sagte Deetjen. Vor allem in der Verteidigung legten die Gastgeberinnen zu und sicherten sich zudem etliche Angriffsrebounds. Das Spiel wurde zunehmend härter – und spannender. Mit vier Dreiern verkürzte Leimen im letzten Viertel den Vorsprung der Gäste auf vier Punkte. Erst drei Sekunden vor Schluss war nach einem Wurf von Klett, der das Ziel verfehlte, die Partie entschieden. «Der Sieg war am Ende verdient, da wir über weite Strecken des Spiels den besseren Basketball gespielt haben», waren sich Deetjen und Brockmann einig. Im letzten Spiel der Hauptrunde möchte ihr Team am Samstag (17.30 Uhr, Sehring-Halle in Langen) mit einem Sieg gegen den SV Fellbach die Chance wahren, doch noch als Tabellenführer in die Play-offs zu gehen. Um dank des besseren direkten Vergleichs noch an Leimen vorbeiziehen zu können, müsste der Konkurrent aber gleichzeitig in Mainz verlieren. Rhein-Main Baskets: Janina Bezler (2 Punkte), Silke Faber (2), Jacqueline Fatsawo (7), Svenja Greunke (21, davon 2 Dreier), Francis Pieczynski, Alissa Pierce (18, 1), Anna-Lisa Rexroth (10, 1), Nadine Ripper (2), Stephanie Wagner (8). Höchster
Kreisblatt vom 09.03.2009 |
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