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12.
Oktober 2009
«Wir üben noch» In den entscheidenden Momenten fehlt den Rhein-Main Baskets das Selbstvertrauen Rhein-Main Baskets - BC Wildcats Wolfenbüttel 68:77 (37:44) Der Lernprozess in der I. Bundesliga setzt sich fort: Gegen den BC Wildcats Wolfenbüttel unterlag der Aufsteiger mit 68:77 (37:44). Hofheim. Der Präsident kommentierte die dritte Niederlage im dritten Spiel mit einem einzigen Satz: «Wir üben noch.» Konrad Delp konnte sich dabei ein Lächeln nicht ganz verkneifen. Ein Lächeln, das die Spielerinnen hätte aufmuntern können. Zu diesem Zeitpunkt war die Mannschaft mitsamt Trainern aber wie stets gleich nach dem Spiel für ein paar Minuten in der Umkleidekabine verschwunden. Ob dort erste Manöverkritik oder das große Trösten angesagt war, bleibt ein Geheimnis. Anders die Gründe für die Niederlage. Da musste nicht lange gesucht werden. «Wir waren ganz schlecht im Rebound, zudem gingen viele zweite und dritte Bälle an Wolfenbüttel», analysierte Trainer Steffen Brockmann, «und in dem Moment, als wir geführt haben, haben wir nachgelassen». «Reine Kopfsache», stellte Kollegin Natalie Deetjen trocken fest. Anzeige Dabei schienen die Spielerinnen ihre Nerven gut im Griff zu haben. Zwar gerieten sie gegen die sehr flinken Damen aus Wolfenbüttel innerhalb von fünf Minuten zunächst mit 3:10 in Rückstand, doch nach einem tollen Einsatz von Nadine Ripper, die am Boden liegend den Ball sicherte, nutzte Karla Babica die Situation und glich zum 12:12 aus. Ein wenig unnötig gerieten die Gastgeberinnen allerdings danach bis zum Ende des ersten Viertels mit 12:19 wieder in Rückstand. Doch die Mannschaft ließ sich weder davon irritieren noch von der Tatsache, dass der Rückstand bis auf zwölf Punkte (14:26) anwuchs. Rexroth mit zwei Freiwürfen, Fatsawo und die nicht nur als Top-Scorerin herausragende Cissy Pierce (18 Punkte) halbierten den Rückstand wieder und nach ausgeglichenem zweiten Viertel (25:25) ging es mit 37:44 in die Pause. Danach keimte bei den Fans der Rhein-Main Baskets Hoffnung auf den ersten Sieg, denn nach zwei Minuten waren die Gastgeberinnen rangekommen an den Gegner. Bei der ersten Chance, ihr Team in Führung zu bringen, hatte Anna-Lisa Rexroth noch Pech, dass der Ball eine Runde im Ring drehte und dann doch nicht durchs Netz fiel, bei der nächsten Möglichkeit aber traf sie mit einem Dreier zum 48:47. Zwei Mal danach – beim 53:49 und beim 55:51 – lagen die Rhein-Main Baskets vier Punkte vorne, doch bis zum Ende des Viertels (56:61) hatte Wolfenbüttel sich wieder einen Vorsprung erarbeitet.
Höchster
Kreisblatt vom 12.10.2009 |
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