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24. November 2009

«94 Punkte sind zu viel»

Die Rhein-Main Baskets müssen weiter an ihrer Defensivleistung arbeiten +++ „Eisvögel“ zeigen sich treffsicher

Rhein-Main Baskets - Eisvögel USC Freiburg 81:94 (40:47)

Die Rhein-Main Baskets haben in der I. Basketball-Bundesliga der Damen den zweiten Heimsieg verpasst. Gegen Freiburg stand es gestern am Ende 81:94 (40:47).

Hofheim. Gegen den Tabellenzweiten, die «Eisvögel» aus Freiburg, kämpften die Baskets in der Langener Georg-Sehring-Halle zwar lange Zeit aufopferungsvoll, mussten sich aber am Ende nicht unverdient der starken Offense der Gästespielerinnen um Mirna Punovic und Sarah Ann Hayes geschlagen geben. Die Baskets konnten somit auch mit der wieder genesenen Anna-Lisa Rexroth nicht punkten und bleiben nach der erneuten Niederlage in der Bundesliga-Tabelle vor dem punktgleichen WWK Donau-Ries auf Platz elf.

Schuld am Freiburger Sieg war auch die Defensivleistung der Gastgeberinnen, die einmal mehr zu viele Körbe zuließen. «94 Punkte dürfen wir uns nicht leisten. Das ist einfach zu viel und das müssen wir so schnell wie möglich abstellen», kritisierte Baskets-Trainerin Natalie Deetjen, die schon vor der gestrigen Partie höchste Konzentration in der Defense gefordert hatte. Immerhin waren ihre Schützlinge erfolgreich darin, die schnellen und gefährlichen Fast Breaks der Freiburgerinnen im Rahmen zu halten.

An der Offensiv-Leistung des Rhein-Main-Teams gab es indes nichts auszusetzen. «Unsere Offense ist nach wie vor gut aufgestellt», lobte Deetjen ihr Team angesichts von 81 Punkten. Nach dem ersten Viertel lagen die Baskets mit den Bundesliga-erfahrenen Freiburgerinnen noch fast gleichauf (24:25). Im zweiten Viertel brachen die Gastgeberinnen leicht ein, so dass für die Gäste mit der 47:40-Halbzeitführung ein knapper 7-Punkte-Vorsprung heraussprang. Nach der Halbzeit gingen die Gastgeberinnen erneut frisch ans Werk und hielten den Rückstand nach einem 23:23 bei sieben Punkten. Zu Beginn des letzten Viertels konnten die Rhein-Main Baskets sich sogar beim 73:75 (31.) noch auf zwei Punkte herankämpfen. Dann kam jedoch der Einbruch, die Freiburger Eisvögel zogen mit teilweise über 15 Punkten davon – uneinholbar für die Gastgeberinnen. «Das war ein Knackpunkt im Spiel. Zu diesem Zeitpunkt hat Freiburg demonstriert, wie stark sie sind. Und wir haben wieder zu viele Treffer zugelassen», sah Natalie Deetjen das Problem ihres Teams. Auch die immer wieder zuverlässige und konstant stark spielende Katharina Schnitzler konnte an der Niederlage im letzten Viertel nichts mehr ändern.

Am kommenden Wochenende treffen die Baskets im Pokal auf Bundesligist Marburg, danach warten mit Donau-Ries und Opladen in der Liga Teams, gegen die es gilt, endlich die geforderte Stärke in der Defense abzurufen, um die Chancen auf den Klassenverbleib nicht früh aus den Augen zu verlieren.

Rhein-Main Baskets: Karla Babica 7 (2 von 4 Freiwürfen), Anna-Lisa Rexroth 2, Nadine Ripper, Alissa Pierce 19 (2 Dreier, 5/10), Katharina Schnitzler 10 (3/3), Jacqueline Fatsawo 14 (4/8), Kirsten Kay Thompson 14 (3/7), Svenja Greunke 4 (1/5), Stephanie Wagner 11 (1, 3/4

Höchster Kreisblatt vom 24.11.2009

 

 

 
     
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