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25. Januar 2010

Rhein-Main Baskets verloren in Wolfenbüttel im 3. Viertel

BC Wildcats Wolfenbüttel - Rhein-Main Baskets 94:82 (44:40)

Ein Viertel ist es immer, in dem die junge Truppe der Rhein-Main Baskets völlig von der Rolle ist. Mit drei U20-Nationalspielerinnen, Anna-Lisa Rexroth, Stephanie Wagner und Sarah Frankenberger, waren die Baskets nach Wolfenbüttel gereist. Und sie spielten eine hervorragende erste Halbzeit. Doch unmittelbar nach dem Seitenwechsel hatten sie einen Filmriß. Und nicht die jungen Spielerinnen waren es, die Fehlwürfe und Turnover produzierten, sondern ausgerechnet Alissa Pierce trug zur Verunsicherung ihrer Mannschaft bei, leistete sich in dieser Phase einen Fehlwurf nach dem anderen. Und auch in der Defense waren vor allem die überragenden Wolfenbüttelerinnen Zaidi und Scott überhaupt nicht zu stoppen.

Vor der Pause lief noch alles nach Plan für die Rhein-Main Baskets. Alle neun Spielerinnen lieferten eine gute Defense-Leistung ab. Und im Angriff konnte sich die 50%-ige Trefferausbeute des Teams durchaus sehen lassen. Svenja Greunke und Kirsten Thompson setzten die Akzente bei den Gästen, während bei den Gastgebern neben Scott vor allem Müller, Ohanian und Zaidi für die Punkte gesorgt hatten.

Auf dem dank dieser Leistung gewonnenen Selbstvertrauen sollten die Rhein-Main Baskets in der 2. Halbzeit aufbauen. Vor allem in der Defense erwarteten ihre Trainer Deetjen/Brockmann noch eine Steigerung. „Doch Zaidi und Scott trafen im 3. Viertel überragend, teilweise gegen enge Verteidigung,“ mußte Coach Steffen Brockmann nach dem Spiel anerkennen. Diese beiden Wolfenbütterer Spielerinnen, dazu eine routinierte Teamleistung der Gastgeber, standen jetzt einem aufgeregten Spiel der Gäste gegenüber. Einzig Svenja Greunke und Katharina Schnitzler behielten den Überblick wenigstens noch bei ihren Abschlüssen, hielten offensiv dagegen. Dennoch stand es nach 30 Minuten bei 76:56 und das Spiel war damit praktisch entschieden.

Im letzten Viertel hatten sich die Rhein-Main Baskets wieder gefangen, nahmen die Gastgeberinnen aber auch den Fuß vom Gas. So gelang eine Verkürzung auf 94:82. „Damit sind wir unserem Ruf als angriffslustige Mannschaft treu geblieben, haben aber vor allem im dritten Viertel wieder einmal den Tribut der mangelnden Erfahrung gezahlt,“ kommentierten die beiden Rhein-Main-Coaches das Spiel. Immerhin haben die drei jungen U20-Spielerinnen der Rhein-Main Baskets erneut gezeigt, dass sie in der 1. Bundesliga gut mitspielen können.

Rhein-Main Baskets: Karla Babica (8 Punkte, 1 Dreier), Sarah Frankenberger (2), Svenja Greunke (19, 1 Dreier, 7 Reb., 2 Ass.), Alissa Pierce (17, 6 Reb.), Anna-Lisa Rexroth (6), Nadine Ripper (3), Katharina Schnitzler (10, 3 Steals), Kirsten Thompson (8, 4 Reb.), Stephanie Wagner (9, 4 Reb.).

Presseinfo Rhein-Main Baskets vom 25.01.2010

 

 

 
     
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