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  04. Mai 2010

Mit zwei Heimsiegen in die II. Liga

Im Breisgau wird das Team von Trainer Rolo Weidemann mächtig gefordert – Morgen gegen Saarbrücken

Es sieht wieder richtig gut aus für die Basketballerinnen des TV Hofheim. Nach dem zweiten Sieg beim USC Freiburg II können sie aus eigener Kraft den Aufstieg schaffen.

Hofheim. Nach dem 66:63 (37:29) in Freiburg steht der TV Hofheim in der Aufstiegsrunde mit fünf Punkten aus drei Spielen auf dem dritten Rang, hat bisher als einzige Mannschaft aber erst ein Mal verloren. «Nur Freiburg kann noch auf zehn Punkte kommen, aber gegen die haben wir zwei Mal gewonnen und damit den besseren direkten Vergleich», erklärt Trainer Rolo Weidemann die Ausgangssituation. So gilt für ihn: «Gewinnen wir unsere beiden Heimspiele am Mittwoch und Freitag, dann sind wir aufgestiegen. Das kann uns keiner mehr nehmen.»

Am Ende wurde es eng

In Freiburg fehlte Susanne Langohr nach ihrer Bänderdehnung im Knöchel, ansonsten konnte Weidemann seine beste Besetzung aufbieten. Hatte seine Mannschaft im Hinspiel nach einem tollen Start mit einer 10:0-Führung leichtes Spiel gehabt, so traf sie in Freiburg auf ein Team, das wesentlich aggressiver agierte als im Hinspiel. «Es war der bisher härteste Gegner für uns. In Saarbrücken waren wir deutlich ersatzgeschwächt ins Spiel gegangen», erklärte Weidemann, dessen Team aber meistens eine knappe Führung inne hatte. Erst kurz vor dem Ende des zweiten Viertels gelang es Hofheim, sich auf acht Punkte abzusetzen und mit einer 37:29-Führung in die Pause zu gehen. In der Schlussphase des dritten Viertels gab es das gleiche Bild: Wieder waren die Gäste bis auf 49:41 davongezogen, doch wieder konterte Freiburg. «Sie haben in der letzten Minute zwei Dreier getroffen und waren wieder dran.» Die Hofheimer Damen überzeugten mit einer konsequenten Deckung, lagen in der 36. Minute mit 56:54 vorne und setzten sich zwei Minuten später auf 63:58 ab. Doch ließ sich Freiburg nicht abschütteln, glich bis zur letzten Minute zum 63:63 aus. «Sie haben uns in dieser letzten Minute zu Freiwürfen gezwungen. Immerhin haben wir von sechs Würfen drei verwandelt», freute sich der Trainer. Freiburg gelang kein Punkt mehr und musste so die erste Heimniederlage einstecken.

Revanche fürs Hinspiel

Für die Hofheimerinnen geht es bereits morgen (20 Uhr, Brühlwiesenhalle) weiter. Dann erwarten sie den ATSV Saarbrücken, der zuletzt überraschend mit 60:67 gegen KSG Gerlingen verlor: «Saarbrücken hat eine sehr gute Mannschaft, aber wir werden dieses Mal komplett antreten. Wie schwer es werden wird, wissen wir noch von unserem letzten Saisonspiel.» Diese Partie war sehr lange ausgeglichen, erst in der Schlussphase gelang es den Hofheimerinnen, sich mit Drei-Punkte-Würfen abzusetzen. Weidemann kann seine derzeit beste Besetzung aufbieten, muss aber wieder auf Susanne Langohr verzichten.

Die Treffsicherheit von Stella Schäfer (rechts) braucht der TV Hofheim auch morgen gegen Saarbrücken.
Foto: Felix

 
Hofheim: Stella Schäfer 18, Anna-Lisa Rexroth 11, Janina Bezler 9, Yvonne Iffland 8, Freya Schmidt 5, Sarah Schmidt, Vera Zizka je 4, Linda Schmidt 2.

Höchster Kreisblatt vom 04.05.2010

 

 

 
     
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