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03. Oktober 2010 BC Marburg siegt im Hessenderby und Rhein-Main Baskets haben noch viel zu tun BC Pharmaserv Marburg - Rhein-Main Baskets 79:62 (44:34) Die Rhein-Main Baskets unterlagen am Samstag beim hessischen Erstliga-Konkurrenten BC Pharmaserv Marburg mit 62:79 (34:44) und mussten erkennen, „dass unsere Defense einfach noch nicht so funktioniert, wie wir das gegen die guten Teams der Liga brauchen,“ so Coach Steffen Brockmann nach dem Spiel. Die Großsporthalle in Marburg war gut besucht und die Gastgeber setzten sich gleich durch leichte Körbe von Shenita Landry auf 0:4 ab. Schon hier wurde deutlich, dass die neue Amerikanerin der Marburger einfach zu frei war, zu einfach abdrücken konnte. Doch ein Dreier von der gut aufgelegten Anna-Lisa Rexroth weckte die Baskets. Eine Auszeit nach dem 4:8 tat es zusätzlich und bis zur 8. Minute (18:17) blieben die Baskets im Spiel. Coach Brockmann hatte bis dahin alle zehn Spielerinnen der Baskets eingesetzt, und Neuzugang Jenni Muurinen konnte ihren ersten Punkt per Freiwurf beitragen. „Sie muß noch in unser Spiel integriert werden,“ so der Coach zu seiner neuen Spielerin. Auf Marburger Seite dominierte jedoch die 197 cm große Lisa Koop. Sie konnte von keiner der großen Spielerinnen der Rhein-Main Baskets ernsthaft gestoppt werden und erzielte alle ihre 9 Punkte bereits im ersten Viertel. Und in den letzten zwei Minuten des ersten Viertels verloren die Gäste das Spiel, nachdem ihnen vor allem Sandra Weber mit einem Dreier und schönen Körben einen 20:27-Rückstand besorgte. Im 2. Viertel wurde klar, dass der Rückstand gegen die erfahreneren Marburgerinnen schwer würde aufzuholen sein. Immer wieder konterten die mit drei aktuellen Nationalspielerinnen und einer an diesem Abend überragenden Sandra Weber. So baute Marburg einen Zehn-Punkte-Vorsprung auf und ging mit 34:44 in die Halbzeitpause. Bis dahin hatten die Gastgeber 62 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld getroffen (Baskets 36), holten 18 Rebounds (Baskets 13) und trafen auch von der Freiwurflinie stabiler (86 Prozent). Eine intensive Halbzeitansprache half, damit vor allem die Defense der Baskets stabiler wurde. Nur noch 15 Punkte ließen sie im 3. Viertel zu. Im Angriff drehte Cissy Pierce auf, sorgte Anna-Lisa Rexroth für Punkte und vor allem die kampfstarke Laura Saarinen für Offensiv-Rebounds. Doch der zehn-Punkte-Abstand blieb (49:59). Auch im letzten Viertel waren die Gastgeber abgebrüht genug, den Ansturm der tapfer kämpfenden Rhein-Main Baskets abzuwehren. Beinahe wäre der Rückstand auf 20 Punkte angewachsen. Körbe von Nelli Dietrich, Svenja Greunke und Cissy Pierce konnten nicht verhindern, dass auch das letzte Viertel mit 13:20 verloren ging. Coach Steffen Brockmann: „Wir waren zu Spielbeginn nicht genug bereit in der Verteidigung. Und wenn wir Marburg erst einmal so leicht ins Spiel kommen lassen, dann haben die ihren Rhythmus und eine Aufholjagd ist dann nur noch schwer zu gewinnen. Unsere Defense muß noch besser werden. Daran werden wir in der kommenden Woche vor dem wichtigen Spiel in Leipzig vor allem arbeiten.“ Es spielten für die Rhein-Main Baskets: Melissa Colborne (3 in 12:53 Min.), Anna-Lisa rexroth (10, 2 Dreier, 3 Assist in 26:19), Nelli Dietrich (9, 1 Dreier, 1 Ass. in 18:54), Nadine Ripper (1, 12:48), Alissa Pierce (18, 35:12), Francis Pieczynski (6, 5 Rebounds, 3 Blocks in 16:30), Svenja Greunke (9, 1 Dreier, 6 Reb., 3 Ass., 4 Blocks in 22:06), Laura Saarinen (5, 10 Reb., 2 Blocks in 20:10), Jenni Muurinen (1, 2 Reb. in 13:47) und Stephanie Wagner (2 Steals in 21:21). Pressemitteilung
Rhein-Main Baskets e.V. vom 03.10.2010 |
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