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23. Januar 2011 Baskets haben gekämpft und doch verloren Wolfenbüttel Wildcats - Rhein-Main Baskets 92:66 (48:38) 27:19, 21:19; 18:16, 26:22 Am Anfang merkte man den Rhein-Main Baskets an, dass sie noch etwas unter dem Schock des verkorksten Spieles gegen Leipzig standen. Zudem fehlte die erkrankte Nadine Ripper, für die diesmal Freya Schmidt die Reise mitgemacht hat. Und so stand das erste Viertel zunächst ganz im Zeichen der auf den Punkt sehr präsenten Gastgeber, die immerhin neben dem Fehlen der dauerverletzten Nikagbatse auch auf ihre starke Amerikanerin Tulikihihifo verzichten mußten, die aufgrund eines Trauerfalles in USA weilte. Steffi Wagner traf zum 0:2 und gab den Assist an Jenni Muurinen zum 7:6. Mit ersten Treffern befreiten sich Svenja Greunke und Cissy Pierce von der Belastung der schwachen Trefferquote des letzten Spieltages. Nelli Dietrich und Steffi Wagner erwisen sich zudem als treffsicher von der Freiwurflinie, doch die Gastgeber hatten in Zaidi und Flasarova zwei unermüdliche Antreiberinnen, die nach Ballverlusten der Baskets auch für schnelle Gegenstöße sorgten. So ging das erste Viertel spielentscheidend zu hoch an Wolfenbüttel. Mit einem Dreier von Steffi Wagner zum 32:26 (12. Min.) kam wieder Hoffnung auf, während sich allerdings Svenja Greunke beim Versuch, der Gegnerin einen Ball zu klauen, am Knie verletzte und behandelt werden musste. Francis Pieczynski blockte beim nächsten Angriff den Wurfversuch der Gegnerin und Jenni Muurinen hielt die Baskets mit Freiwürfen im Spiel. Doch dann folgten wieder zwei Ballverluste, und die Gastgeber zogen erneut bis auf 43:29 (17.) davon. Mit viel Kampfgeist und mit aggressiver Ganzfeldverteidigung sowie mit ersten Treffern von Melissa Colborne konnten die Baskets im Spiel bleiben. Die ins Spiel zurückgekommene Svenja Greunke verkürzte nach tollem Assist von Nelli Dietrich bis zur Halbzeit auf 48:38. Das 3. Viertel begann mit einem Schock: Wolfenbüttels Zaidi verwandelte ihren dritten Dreier zum 51:38 und nach einem Dreier von Bartee stand es 60:44 (25.). Doch auch den Baskets gelangen aus der aggressiven Verteidigung heraus manche Ballgewinne und Schnellangriffe. Das trug zum insgesamt hohen Ergebnis bei. „Aber die Gastegber waren schon clever genug, auch gegen unsere Pressdeckung immer wieder die Lücke zu finden,“ musste Baskets-Coach Steffen Brockmann einräumen. Bei 66:54 ging es ins letzte Viertel. Die Gastgeber hielten den Vorsprung bis zur 34. Minute (75:64), und nach dem 5. Foul von Svenja Greunke setzten sie sich langsam ab. Seine Unzufriedenheit mit den Schiedsrichtern äußerte dann Coach Brockmann zu deutliuch und fing sich bei 81:67 ein technisches Foul ein. Flasarova verwandelte alle vier Freiwürfe zum 85:67. Da halfen auch zwei Dreier von Jenni Muurinen nichts mehr. Mit 92:76 gewannen die insgesamt clevereren Gastgeber das Spiel verdient. Coach Steffen Brockmann: „Der Kampfgeist hat gestimmt heute. Viel wird vom nächsten Spiel am kommenden Sonntag in Hofheim gegen Freiburg abhängen, ob wir an die insgesamt erfolgreiche Hinrunde werden anknüpfen können.“ Die Rhein-Main Baskets spielten mit Melissa Colborne (5, 3 Reb.), Anna-Lisa Rexroth (10, 2 Dreier, 3 Reb., 3 Ass.), Nelli Dietrich (3, 3 Reb.), Alissa Pierce (14, 8 Reb., 5 Ass., 3 Steals), Francis Pieczynski (6, 3 Reb.), Svenja Greunke (8, 4 Reb.), Jenni Muurinen (16, 2 Dreier, 8 Reb., 3 Steals), Freya Schmidt, Stephanie Wagner (14, 1 Dreier, 3 Reb.). Pressemitteilung
Rhein-Main Baskets e.V. vom 23.01.2011 |
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